Hier der Link: http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas16
Die Verse 14-18 beinhalten Aussagen, die Jesus ja auch im Rahmen der Bergpredigt gemacht hat. Sicher hat er diese Dinge aber mehr als einmal gelehrt.
Hier spricht Jesus konkret die Pharisäer an. Diese spotten aber Jesus betont, dass sie sich ja äußerlich noch so gut darstellen können – Gott kennt ihre Herzen! Das ist eine gute Warnung an uns alle. Ich denke, dass keiner von uns komplett frei vom Hang zur Scheinheiligkeit ist. Ich weiß, wie es mir immer mal wieder passiert, dass ich mich auf einmal dabei erwische, wie ich stärker darauf bedacht bin wie eine bestimte Handlung von anderen Menschen wahrgenommen wird, als dass ich mich komplett auf Gott hin ausrichte. Da bete ich für Veränderung.
Gerade deshalb ist es aber auch eine so gute Nachricht, dass wir das Evangelium haben. Es geht nicht mehr darum, dass wir gut genug sein müssen, um vor Gott bestehen zu können. Das wäre ja ohnehin zum Scheitern verurteilt. Wir dürfen aus Gnade durch Glauben leben. Das heißt aber eben nicht, dass das Gesetz aufgelöst sein. Im Gegensatz, Jesus lehrt, dass das AT wortwörtlich so gilt, wie es geschrieben steht. Hier (wie auch anders wo) wird deutlich, dass Jesus die Bibel als bis ins letzte Hinein (selbst das i-Tüpfelchen) von Gott inspiriert und für alle Zeit gültig ist. Letztendlich war das Gesetz ja auch schon im AT ein Zuchtmeister auf Jesus hin (Gal 3) und sollte uns von Sünde überführen und in Gottes gnädige Arme treiben.
Außerdem ist das Gesetz natürlich Gottes Anordnung an uns, wie wir leben sollen. So zum Beispiel im Hinblick auf Ehe und Scheidung (v.18)
Die Geschichte, die Jesus dann erzählt offenbart gleich mehrere Lehren. Zum Einen gibt es tatsächlich eine Hölle. Aus dieser gibt es keinen Ausweg. Mit dem Tod ist unser Schicksal besiegelt …
Außerdem lehrt Jesus, dass mangelnde Bekehrung nicht damit zu tun hat, dass Menschen besondere Wunder bräuchten, um zu glauben. Das Zeugnis der Bibel ist klar. Wer dieses ablehnt hat ein hartes Herz, dass sich auch durch Wunder nicht erweichen lassen wird. Ich denke, dass wir das täglich erleben. Die Welt wird immer rationale Erklärung zu generieren versuchen. Das fängt bei der Schöpfung an und findet im Umgang mit Wundern seine Fortsetzung. Die Widergeburt kommt nicht aus Wundern, sondern durch das Wort Gottes, das Gott immer wieder dazu gebraucht, um Menschen geistlich lebendig zu machen.
Ich bete, dass wir dieses feste Vertrauen auf die enorme Kraft von Gottes Wort und konkret des Evangeliums haben und dieses dann so verkünden, damit viele Menschen es hören und so gerettet werden können.





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